HOLIS – Homöopathie lernen im System:
Einführung in die systematische Anamnesetechnik nach Sankaran
Einführung in die homöopathische Sprache der drei Naturreiche
(Mineral/Pflanze/ Tier)
Darstellung der Miasmen nach Sankaran
Videofalldarstellung zum praktischen Kennenlernen der
Anamesetechnik
Das HOLIS Ausbildungskonzept „Homöopathie lernen
im System“
HOMÖOPATHIE IM SYSTEM Viele bedeutende Homöopathen unserer Zeit, unter anderem Vithoulkas, Scholten und Sankaran, haben Hahnemanns Wissen
weiterentwickelt, mit dem Ziel einer noch genaueren, noch
verlässlicheren individuellen Therapie.
Dr. Rajan Sankaran ist mit seiner speziellen Methode der
Fallaufnahme ein weltweit sehr gefragter Lehrer. Er entwickelte
in den 80er und 90er Jahren ein neues Verständnis des Wesens der
Krankheit und der Arzneimittel. Dr. Rajan Sankaran entdeckte
eine individuelle Systematik der einzelnen Naturreiche (Mineral,
Pflanze, Tier) aus denen die Arzneimittel stammen, sodass der
gut beobachtende Homöopath schon während der Anamnese erkennen
kann, aus welchem der Naturreiche das individuelle Arzneimittel
für den Patienten stammt.
Insbesondere in chronischen Fällen mit einer langen Leidens-,
aber auch Behandlungsgeschichte, auch homöopathischer Therapie,
wo es scheinbar mit der bisherigen Methodik kein Weiterkommen
gibt, stellt die neue Methode eine große Chance dar. Das Ziel
besteht darin, durch eine bestimmte Fragetechnik, schneller an
den innersten Kern der Störung zu gelangen.
Was bedeutet das?
Die ANAMNESE IM SYSTEM: Als Grundstruktur für die Anamnese dient ein Ebenen-Modell,
welches verschiedene Ebenen im Menschen darstellt (u.a. körperlich,
emotional, Traumebene, Empfindungsebene, energetisch). Die
Anamnese beginnt mit der Hauptbeschwerde des Patienten. Der
Therapeut hat die Möglichkeit, mit einer speziellen
Fragetechnik, von der z.B. körperlichen Symptomebene ausgehend,
tiefer in die sonst für den Patienten meist unbewussten Regionen
= die Empfindungsebene zu gelangen. Hier wird ein individuelles
Thema erkennbar, welches evtl. seinen Ursprung in der Kindheit
hat und sich prinzipiell auf allen Ebenen ausdrücken kann, nur
in der Empfindungsebene am klarsten zu erkennen ist. Wenn es
sich zeigt, wird es vom Therapeuten neutral betrachtet und er
versucht zu erfragen, WAS der Patient empfindet und WIE er damit
umgeht. Denn in der Homöopathie interessiert uns nicht, wodurch
das Thema/Trauma ausgelöst worden ist, sondern ob wir ein
Arzneimittel entdecken, welches eine ähnliches Frequenzmuster
besitzt und dadurch die Kraft hat zu heilen.
Ein Beispiel aus der Praxis: Hat ein Patient seine Kindheit als einschränkend und erdrückend
erlebt und auch seine Lumbalgie gibt ihm das Gefühl von
Einschränkung und Druck. Selbst die Situation auf seinem
Arbeitsplatz und in seiner Beziehung wird als einschränkend und
erdrückend erlebt, dann erkennt der Therapeut darin ein sich
wiederholendes Muster, welches verallgemeinert werden darf (Boger).
Einschränkung und Druck zieht sich ganzheitlich durch sein Leben
und gibt ihm den systematisch-homöopathischen Hinweis auf eine
Pflanzenfamilie, die Hamamelidae. In dieser Pflanzenfamilie wird
sein individuelles Heilmittel zu finden sein, welches nicht nur
seine aktuelle körperliche Beschwerde heilen kann, sondern auch
auf tiefer, unbewusster Ebene einen Heilprozess aktivieren wird,
sodass alte Muster abgelegt werden können und sich seine Seele
frei entfalten kann.
„Die menschliche Seele ist unendlich kostbar – wir sind da, um
sie zu entfalten”
Heinz Peter Röhr